Steigerwald Arzneimittel GmbH
Selbsthilfe von A-Z

Zwar braucht eine Erkältung mit Husten und Schnupfen immer eine gewisse Zeit, bis sie überstanden ist, doch kann man einiges tun, um die Beschwerden abzumildern. Hier finden Sie Tipps für die Selbsthilfe - von A bis Z.
Anfeuchtung der Atemluft
Überheizte, trockene Raumluft verstärkt den Hustenreiz. Sorgen Sie deshalb für ein gutes Raumklima, indem Sie die Wohnräume regelmäßig gut durchlüften. Im Winter sollte man an den Heizkörpern Wasserbehälter anbringen. Das verdunstende Wasser feuchtet die Raumluft an.

Bettruhe
Bei Fieber, Abgeschlagenheit, Glieder- und Kopfschmerzen braucht der Körper Ruhe, um sich erholen zu können. Meist kommt man rascher wieder auf die Beine, wenn man sich schont und einen oder zwei Tage strikte Bettruhe einhält.

Brusteinreibung
Bewährt bei Husten sind Brusteinreibungen mit Salben, die Kiefernnadelöl, Eukalyptusöl, Menthol oder Campher enthalten. Sie wirken über die eingeatmeten ätherischen Öle, erleichtern das Durchatmen und fördern die Nachtruhe. Achtung: Für Säuglinge und Kleinkinder sind Campher-, Menthol- und andere ätherische Öle enthaltende Brustbalsame nicht geeignet und in jedem Fall zu vermeiden! Hier bitte nur mild hergestellte Zubereitungen verwenden. Im Zweifelsfall den Arzt oder Apotheker fragen.

Fußbäder
Insbesondere bei den ersten Anzeichen einer Erkältung können warme Fußbäder helfen, die man kurz vor dem Zubettgehen anwendet. Sie verbreiten eine wohlige, aufsteigende Wärme auf den ganzen Körper und tragen zur Beruhigung bei.
Gurgeln
Bei Kratzen im Hals und Heiserkeit kann Gurgeln mit geeigneten Zusätzen, zum Beispiel mit Lösungen aus Kamille oder Salbei, Linderung bringen. Sie befeuchten die Rachenschleimhaut, desinfizieren sie und wirken entzündungshemmend.

Inhalieren
Inhalieren dient der Befeuchtung der Schleimhäute. Am besten eignet sich dazu ein standfestes Inhaliergerät. Als Inhalationslösung kann physiologische Kochsalzlösung angewandt werden, Lösungen mit Heilkräutern (Kamille, Salbei) oder mit ätherischen Ölen. Im Zweifelsfall bitte den Arzt oder Apotheker fragen.

Rauchstopp
Abgesehen davon, dass Rauchen per se ungesund ist, schadet es den Atemwegen besonders, wenn man bei einer Infektion der Atemwege trotz Husten weiterraucht. Das verlängert die Krankheitsdauer und steigert die Gefahr, dass sich aus einem Erkältungshusten eine handfeste Bronchitis entwickelt.
Schneuzen, aber richtig!
Bei starkem Schnupfen können die Nasennebenhöhlen in Folge der Schleimhautschwellung mitinfiziert werden. Um die Erreger nicht in die falsche Richtung zu pressen, ist richtiges Naseputzen wichtig: Immer eine Nasenhälfte zudrücken, während man den Nasenschleim aus der anderen Seite ausschneuzt.

Tee
Eine heiße Tasse Kräutertee, z.B. aus Kamille oder Hagebutte, ist eine wärmende Wohltat, und spendet dem Körper auch Flüssigkeit. Reichlich Trinken ist bei Erkältung immer wichtig, um einen möglichen Flüssigkeitsverlust bei fiebrigem Infekt auszugleichen, und die Behandlung mit schleimlösenden Hustenmitteln, wie Phytobronchin®, zu unterstützen.

Vorbeugung
Zwar kann man sich nicht hundertprozentig vor Husten und Schnupfen schützen. Doch wer seine natürlichen Abwehrkräfte stärkt, hat bessere Chancen an einer Erkältung vorbeizukommen. Zur Abwehrstärkung folgende 7 Regeln:
  1. Vitamin- C-reiche Ernährung, bei der täglich viel frisches Obst und Gemüse gegessen werden.
  2. Abbau von Übergewicht
  3. Tägliche Bewegung an frischer Luft, auch bei Wind und Wetter. In Frage kommen Spazierengehen, leichtes Joggen oder Fahrradfahren.
  4. Regelmäßig morgendliche Wechselbäder oder regelmäßige Saunabesuche
  5. Verbesserung des Raumklimas durch regelmäßiges ausreichendes Lüften, Anfeuchtung trockener Heizungsluft
  6. Alkoholkonsum- und Rauchstopp
  7. Bewußter Abbau von Stressfaktoren im Beruf und Privatleben
Wadenwickel bei Fieber
Höheres Fieber kann mit kalten Wadenwickeln abgesenkt werden. Dafür taucht man ein Küchentuch in kaltes Wasser, wringt es aus und wickelt es um die Waden. Darum kommt noch ein Wolltuch oder ein dickes Frottéehandtuch. Das Ganze wird jeweils zirka alle 10 Minuten wiederholt, bis das Fieber gesunken ist. Mäßig erhöhte Temperatur braucht nicht gesenkt zu werden. Im Gegenteil: Sie fördert den Heilungsprozess, weil sie dem Organismus hilft, mit der Infektion besser fertig zu werden.

Zusätze für Erkältungsbäder
Spezielle Badezusätze mit ätherischen Ölen zum Beispiel von Fichtennadeln oder Eukalyptus in einem warmen, nicht zu heißen Vollbad könne bei Erkältung eine Wohltat sein. Sie erleichtern die Atmung und regen die Durchblutung an. Die beste Wirkung wird erzielt, wenn die Zusätze erst zugegeben werden, kurz bevor man in die Wanne steigt.
Achtung: Sauna und warme Vollbäder sind nicht ratsam bei: Grippe und Fieber, besonders bei älteren, kreislaufschwachen Menschen, bei Venenleiden und Hautentzündungen. Sauna oder Vollbäder nie mit vollem Magen nehmen!

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