 | Lebensbaum Atemwege
Für den gesunden Menschen ist das Atmen eine Selbstverständlichkeit, die völlig automatisch abläuft, ohne dass man sich darum kümmern muss.
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Für das Atmen sorgt das Atemzentrum im Gehirn, das uns unwillkürlich ein- und ausatmen lässt, in Ruhe etwa 15-20mal pro Minute, bei Belastung auch sehr viel öfter. So ist sichergestellt, dass der Körper in jeder Situation ohne Unterlaß mit lebenswichtigem Sauerstoff versorgt wird.
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Atemwegssystem und Gasaustausch
Bevor der Sauerstoff aus der Umgebungsluft in den Organismus eindringen kann, nimmt die Luft ihren Weg durch das Atemwegssystem. Erst in der kleinsten Funktionseinheit der Lunge, den Lungenbläschen, werden die Sauerstoffmoleküle dem Blut und damit dem Körper zugeführt. Nase, Mund und Rachenraum zählen zu den oberen Luftwegen. Hier wird die Atemluft für den Gasaustausch vorbereitet: Sie wird in der Nase gefiltert, von der gut durchbluteten Schleimhaut angefeuchtet und auf Körpertemperatur (etwa 37° C) angewärmt. Dann strömt die Luft den Rachenraum hinunter in die unteren Luftwege: durch Kehlkopf und Luftröhre in den Bronchialbaum, der sich in immer kleinere Ästchen aufzweigt, bis hin zu den winzigen Lungenbläschen. Um jedes einzelne der rund 300 bis 450 Millionen Lungenbläschen zieht sich ein dichtes Netz aus feinsten Blutgefäßen, den Blutkapillaren. Dort erfolgt der Gasaustausch: So dringt beim Einatmen frischer Sauerstoff aus der Atemluft in das Kapillarblut, beim Ausatmen gibt das Kapillarblut Kohlendioxid in die Lungenbläschen ab. Diese Lungenatmung heißt auch "äußere Atmung". Der aufgenommenen Sauerstoff strömt sodann mit dem Blut durch das Kreislaufsystem zu den einzelnen Körperzellen, die ihn zur Energiegewinnung benötigen. Bei dieser "inneren Atmung" oder Zellatmung wird der Sauerstoff verbraucht, während dort gebildetes Kohlendioxid im Gegenzug aus den Zellen ins Blut geschleust, mit dem Blutstrom zur Lunge gebracht und dort abgeatmet wird.
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Schutzbarriere Bronchialschleimhaut
Luftröhre und Bronchien sind mit einer speziellen Schleimhaut ausgekleidet, die als Schutzbarriere gegen unerwünschte Eindringling wirkt. Sie ist mit zahlreichen schleimbildenden Becherzellen durchsetzt und an der Oberfläche mit Millionen feinster Flimmerhärchen ausgestattet ("Flimmerepithel"). Mit ihrem Flimmerstrom befördern die Härchen eingeatmete Fremdstoffe (Staubpartikel, Keime) kontinuierlich mit dem Bronchialschleim zurück in Richtung Rachen. Der Schleim dient dabei nicht nur der mechanischen Reinigung sondern auch der aktiven Keimabwehr, weil er darüber hinaus erregerhemmende Eigenschaften besitzt. Darum sind die Bronchien gesunder Menschen frei von Bakterien.
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|  | | Niemand bleibt von Erkältungen verschont
Erkältungskrankheiten mit Husten und Schnupfen, sogenannte grippale Infekte, gehören zu den häufigsten Erkrankungen überhaupt.
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Ursache ist eine banale Infektion der Atemwege mit Krankheitserregern, meist Viren. Mehr als 300 verschiedener Viren sind bekannt, die Husten und Schnupfen auslösen können. Man steckt sich leicht an: durch Anniesen, Anhusten, aber auch über gemeinsam benutzte Gegenstände oder Händeschütteln.
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Höhere Infektneigung im Herbst und Winter
Jeden kann es treffen. Vor allem aber in der nass-kalten Jahreszeit sind grippale Infekte an der Tagesordnung. Das hat nicht direkt etwas mit der kühlen Witterung zu tun, sondern damit, dass im Herbst und Winter viele Menschen eine herabgesetzte Abwehrlage haben und deshalb infektanfälliger sind. Verstärkt gefährdet sind Leute, die sich viel in überheizten Räumen aufhalten und nur wenig im Freien. Auch mangelnder Verzehr von frischem Obst und Gemüse wirkt sich negativ auf die Immunlage aus. Unabhängig davon erhöhen auch Faktoren wie übermäßiger Stress oder Übermüdung die Infektanfälligkeit.
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Typische Erkältungsbeschwerden
Wen die Erkältungsviren erwischt haben, bei dem treten in der Regel drei typische Beschwerden auf: Husten, Schnupfen, Heiserkeit. Hinzu kommt meist die Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens. Man fühlt sich müde und abgeschlagen, oft besteht Kopfweh. Auch leichtes bis mäßiges Fieber (maximal 38,5° C) und Gliederschmerzen können den grippalen Infekt begleiten.
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|  | | Was passiert eigentlich bei Erkältungen?
Husten ist ein sinnvoller und gesunderhaltender Reflex. Er übernimmt eine wichtige Reinigungsfunktion, indem er Schleim, Schadstoffe und Fremdkörper mit kräftigen Stößen aus den Atemwegen nach draußen befördert. Beim Erkältungshusten kann dieser Husten jedoch zu Qual werden.
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Vom Reizhusten zum Abhusten
Erkältungshusten verläuft meist in zwei Phasen: Kurz nachdem sich die Viren in den Bronchien festgesetzt haben, entwickelt sich zu Anfang infolge der Bronchialschleimhautreizung ein trockener Reizhusten (unproduktiver Husten). Dabei wird nur wenig äußerst zähes oder gar kein Schleimsekret produziert. Typisch ist starker Hustenreiz, der besonders nachts heftige Hustenattacken auslösen kann. Trockene Luft oder Zigarettenrauch verstärken den Reiz noch. Nach wenigen Tagen geht dieser Husten dann über in einen lösenden Husten (produktiven Husten), der durch reichliche Schleimbildung und teils sehr starken Hustenreiz charakterisiert ist. In dieser Phase sollte der Hustenreiz keinesfalls unterdrückt werden. Denn jetzt übernimmt er eine wichtige Aufgabe: Er hilft nämlich, den Schleim mit den darin befindlichen Erregern und ihren Abfallprodukten aus den Atemwegen wieder zu entfernen. Diese "Selbstreinigungsfunktion" sollte unterstützt werden. Dazu dienen schleimlösende und schleimverflüssigende Maßnahmen, die das Abhusten des erregerhaltigen, meist dickflüssigen Sekrets erleichtern. Das lindert nicht nur die Beschwerden, sondern fördert zugleich den Heilungsprozess.
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Sekretstau unbedingt vermeiden
Denn staut sich das erregerhaltige Sekret in den Bronchien an, kann sich ein unkomplizierter Erkältungshusten leicht zu einer akuten Bronchitis auswachsen. Zum einen reizt ständiges Husten die Schleimhaut, was einer Entzündung Vorschub leistet, zum anderen bietet der keimhaltige Schleim einen ausgezeichneten Nährboden für Bakterien, so dass sich bei ungenügendem Abhusten leicht eine bakterielle Infektion aufpfropfen kann.
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|  | | Was pflanzliche Arzneimittel bei Erkältung bewirken
Wie bei anderen Virusinfektionen ist auch beim banalen Erkältungshusten eine Behandlung der eigentlichen Krankheitsursache nicht möglich, weil es keine Medikamente gibt, die Husten- Schnupfenviren gezielt abtöten können.
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Darum liegt das Schwergewicht auf der beschwerdelindernden Therapie und auf Maßnahmen, die die natürlichen Selbstheilungskräfte des Körpers wirkungsvoll unterstützen. Eine sehr wichtige Stellung nehmen dabei pflanzliche Arzneimittel wie Phytobronchin® und Phytohustil® ein.
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Echter Eibisch (Althaea officinalis) enthält in seinen Wurzeln, die getrocknet sowohl geschält wie auch ungeschält genutzt werden, einen schleimigen Wirkstoff. Seine lindernden Eigenschaften sind bei entzündeten Mund- und Rachenschleimhäuten mit trockenem Reizhusten besonders geschätzt. Der Schleimstoff wirkt reizstillend und entzündungshemmend. Er beruhigt die entzündlich irritierten Schleimhäute und mildert deren Reizbarkeit, in dem er einen schützenden Film über Mund- und Rachen-Schleimhäute bildet, der Reizwirkungen von ihnen fernhält.
Auf diese Weise wird die schmerzende Auslösung von Hustenattacken nachhaltig reduziert. Die entzündungshemmende Wirkung sorgt zudem für eine schnellere Besserung.
Bei trockenem Hustenreiz hilft schnell Phytohustil®
Eine häufige Begleiterscheinung von Erkältung sind Schleimhautreizungen im Mund- und Rachenraum. Besonders zu Beginn einer Erkältung verursachen trockene und entzündete Schleimhäute oft einen trockenen Hustenreiz. Die Mund- und Rachenschleimhäute werden Phytohustil® vor Reizwirkungen geschützt, Rötung und Schwellung als Zeichen der Entzündung gehen zurück. Der Hustenreiz lässt nach und die schmerzhaften Hustenattacken nehmen ab. Diese Wirkung ist vor allem nachts - wenn man ungestört schlafen will - von Vorteil.
Achtung: Da Phytohustil® das zentrale Nervensystem nicht beeinflusst und Schleim weiterhin abgehustet werden kann, kann Phytohustil® gleichzeitig mit Phytobronchin® eingenommen werden.
Bei verschleimten Husten wirken Extrakte aus Primel und Thymian
Primelwurzel der Wiesen- und Waldform (primula veris/Primula elatior) enthält Wirkstoffe, die zur Behandlung von Bronchitis, Katarrhen der Luftwege, Husten und Verschleimungen der Atemwege eingesetzt werden können. Primelwurzelextrakt wirkt durch seinen hohen Saponingehalt stark schleimlösend und schleimverflüssigend. Zäher, festsitzender Schleim, der für Erkältungshusten so typisch ist, kann so besser abgehustet werden.
Thymiankraut, das von Echtem Thymian (Thymus vulgaris) und Spanischen Thymian (Thymian zygis) stammt, enthält ätherische Öle und Wirkstoffe, die die Flimmerhärchen in den Bronchien aktivieren, die Bronchialsekretion fördern und den Schleim verflüssigen, der so besser abgehustet werden kann. Sie wirken zudem krampflösend bei Husten und Bronchitis und verhindern durch ihre entzündungshemmenden und antibakteriellen Eigenschaften eine Vermehrung der Hustenbakterien in den Atemwegen.
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Bei verschleimtem Husten hilft deshalb Phytobronchin®
Gerade bei verschleimtem Husten ist es wichtig, eine Hustenmedizin zu haben, die effektiv und schonend zugleich wirkt. Phytobronchin® als hochkonzentrierte pflanzliche Hustenarznei aus Primel und Thymian ist eine bewährte Hilfe: Es lindert Erkältungsbeschwerden und fördert die Selbstheilungsprozesse - bei guter Verträglichkeit.
Je nach Wunsch, Erfordernis und Einnahmesituation (zuhause oder unterwegs) sowie dm Lebensalter entsprechend, bietet Phytobronchin® eine breite Palette von Darreichungsformen:
- Phytobronchin® Saft S:
Zuckerfreier, gutschmeckender Hustensaft, der besonders für Kinder geeignet ist.
- Phytobronchin ® Tinktur:
Hustentropfen zum Einnehmen. Eignet sich vor allem bei begleitenden Schluckbeschwerden, auch für Kinder oder ältere Menschen.
- Phytobronchin® Lutschtabletten:
Hustenmedizin zum Lutschen mit extra starkem Geschmack.
- Phytobronchin® Filmtabletten:
Hustenmedizin. Für jeden geeignet, insbesondere immer dann, wenn alkoholfreie Wirkung und Geschmacksneutralität gewünscht ist.
Wichtiger Hinweis:
Um den schleimlösenden Effekt von Phytobronchin® noch zu unterstützen, empfiehlt es sich, während der Behandlung viel Flüssigkeit zu trinken. Am besten in Form von warmen Kräutertees mit Honig. Das beruhigt von außerdem die gereiztem Atemwege, trägt zur Schleimlösung bei und ersetzt Flüssigkeit, die bei der Schleimverflüssigung benötigt wird oder die zum Beispiel durch übermäßigem Schwitzen verloren gegangen ist. Gleichzeitiges Einnehmen mit Phytohustil® ist möglich.
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Phytohustil® Hustenreizstiller Sirup. Wirkstoff: Auszug aus Eibischwurzel. Bei Schleimhautreizungen im Mund- und Rachenraum und damit verbundener trockener Reizhusten. Enthält 1 Vol.-% Alkohol.
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Phytobronchin® Filmtabletten / -Lutschtabletten / -Saft S/ -Tinktur. Bei Erkältungskrankheiten der oberen Atemwege mit zähflüssigem Schleim. Vereinzelt können Magenbeschwerden und Übelkeit auftreten. Phytobronchin® Saft S enthält 5-8 Vol.-% Alkohol. Phytobronchin® Tinktur enthält 19,0 Vol.-% Alkohol.
STEIGERWALD Arzneimittelwerk GmbH, D-64295 Darmstadt. Stand: 05/04.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
|  | | Was zusätzlich zu beherzigen ist
Einfache grippale Infekte sind zwar nicht bedrohlich, trotzdem sollte man sich während der Krankheitsphase, die ja zugleich die Heilungsphase darstellt, Ruhe gönnen, um dem Körper zu helfen, mit dem Infekt fertig zu werden.
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Bei erhöhter Temperatur (bis 38° C) oder mäßigem Fieber (bis 38,5 ° C), Abgeschlagenheit und Kopfschmerzen gibt es daher nur eins: Ein bis zwei Tage ins Bett und den Infekt auskurieren!
Wann zum Arzt?
Für den unkomplizierten grippalen Infekt gilt: Drei Tage kommt er, drei Tage dauert er, drei Tage geht er. Abkürzen lässt sich der Verlauf meist nicht wesentlich, doch kann man sich mit pflanzlichen Arzneistoffen und Hausmitteln gut über die Krankheitsphase hinweghelfen. Wenn sich der Zustand aber verschlimmert und das Fieber weiter ansteigt, sollte man unbedingt seinen Arzt aufsuchen. Hier wichtige Hinweise:
- Nicht gebesserter oder verstärkter Husten nach einer Woche kann für eine akute Bronchitis sprechen, die einer weiterführenden ärztlichen Behandlung bedarf.
- Grünlich-gelblich gefärbter Auswurf deutet auf eine bakterielle superinfizierte Bronchitis hin, die vom Arzt abgeklärt und speziell behandelt werden muss. Das gleiche gilt für blutigen Auswurf.
- Eitrige Stippchen auf hochroten Mandeln deuten auf eine bakterielle Halsentzündung hin, die vom Arzt behandelt werden muss.
- Schwere Symptome wie starker Fieberanstieg über 38,5 ° C, Schüttelfrost, ausgeprägtes Karnkheitsgefühl, verstärkte Atembeschwerden oder Luftnot können bei beginnender Lungenentzündung vorkommen oder auch bei einer echten Grippe (Influenza), die immer in ärztliche Behandlung gehört.
- Chronisch kranke und ältere Menschen, die z.B. an einer Herzkrankheit, einer Lungenkrankheit oder einer Stoffwechselstörung (zum Beispiel Zuckerkrankheit) leiden, sollten sicherheitshalber auch bei Erkältungshusten den Arzt konsultieren. Denn starker Husten und die Infektion können diese Patienten stärker belasten als organisch gesunde.
- Bei Säuglingen und Kleinkindern mit Husten sollte die Hustenursache immer vom Arzt abgeklärt werden.
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|  | | Selbsthilfe von A-Z
Zwar braucht eine Erkältung mit Husten und Schnupfen immer eine gewisse Zeit, bis sie überstanden ist, doch kann man einiges tun, um die Beschwerden abzumildern. Hier finden Sie Tipps für die Selbsthilfe - von A bis Z.
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Anfeuchtung der Atemluft
Überheizte, trockene Raumluft verstärkt den Hustenreiz. Sorgen Sie deshalb für ein gutes Raumklima, indem Sie die Wohnräume regelmäßig gut durchlüften. Im Winter sollte man an den Heizkörpern Wasserbehälter anbringen. Das verdunstende Wasser feuchtet die Raumluft an.
Bettruhe
Bei Fieber, Abgeschlagenheit, Glieder- und Kopfschmerzen braucht der Körper Ruhe, um sich erholen zu können. Meist kommt man rascher wieder auf die Beine, wenn man sich schont und einen oder zwei Tage strikte Bettruhe einhält.
Brusteinreibung
Bewährt bei Husten sind Brusteinreibungen mit Salben, die Kiefernnadelöl, Eukalyptusöl, Menthol oder Campher enthalten. Sie wirken über die eingeatmeten ätherischen Öle, erleichtern das Durchatmen und fördern die Nachtruhe. Achtung: Für Säuglinge und Kleinkinder sind Campher-, Menthol- und andere ätherische Öle enthaltende Brustbalsame nicht geeignet und in jedem Fall zu vermeiden! Hier bitte nur mild hergestellte Zubereitungen verwenden. Im Zweifelsfall den Arzt oder Apotheker fragen.
Fußbäder
Insbesondere bei den ersten Anzeichen einer Erkältung können warme Fußbäder helfen, die man kurz vor dem Zubettgehen anwendet. Sie verbreiten eine wohlige, aufsteigende Wärme auf den ganzen Körper und tragen zur Beruhigung bei.
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Gurgeln
Bei Kratzen im Hals und Heiserkeit kann Gurgeln mit geeigneten Zusätzen, zum Beispiel mit Lösungen aus Kamille oder Salbei, Linderung bringen. Sie befeuchten die Rachenschleimhaut, desinfizieren sie und wirken entzündungshemmend.
Inhalieren
Inhalieren dient der Befeuchtung der Schleimhäute. Am besten eignet sich dazu ein standfestes Inhaliergerät. Als Inhalationslösung kann physiologische Kochsalzlösung angewandt werden, Lösungen mit Heilkräutern (Kamille, Salbei) oder mit ätherischen Ölen. Im Zweifelsfall bitte den Arzt oder Apotheker fragen.
Rauchstopp
Abgesehen davon, dass Rauchen per se ungesund ist, schadet es den Atemwegen besonders, wenn man bei einer Infektion der Atemwege trotz Husten weiterraucht. Das verlängert die Krankheitsdauer und steigert die Gefahr, dass sich aus einem Erkältungshusten eine handfeste Bronchitis entwickelt.
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Schneuzen, aber richtig!
Bei starkem Schnupfen können die Nasennebenhöhlen in Folge der Schleimhautschwellung mitinfiziert werden. Um die Erreger nicht in die falsche Richtung zu pressen, ist richtiges Naseputzen wichtig: Immer eine Nasenhälfte zudrücken, während man den Nasenschleim aus der anderen Seite ausschneuzt.
Tee
Eine heiße Tasse Kräutertee, z.B. aus Kamille oder Hagebutte, ist eine wärmende Wohltat, und spendet dem Körper auch Flüssigkeit. Reichlich Trinken ist bei Erkältung immer wichtig, um einen möglichen Flüssigkeitsverlust bei fiebrigem Infekt auszugleichen, und die Behandlung mit schleimlösenden Hustenmitteln, wie Phytobronchin®, zu unterstützen.
Vorbeugung
Zwar kann man sich nicht hundertprozentig vor Husten und Schnupfen schützen. Doch wer seine natürlichen Abwehrkräfte stärkt, hat bessere Chancen an einer Erkältung vorbeizukommen. Zur Abwehrstärkung folgende 7 Regeln:
- Vitamin- C-reiche Ernährung, bei der täglich viel frisches Obst und Gemüse gegessen werden.
- Abbau von Übergewicht
- Tägliche Bewegung an frischer Luft, auch bei Wind und Wetter. In Frage kommen Spazierengehen, leichtes Joggen oder Fahrradfahren.
- Regelmäßig morgendliche Wechselbäder oder regelmäßige Saunabesuche
- Verbesserung des Raumklimas durch regelmäßiges ausreichendes Lüften, Anfeuchtung trockener Heizungsluft
- Alkoholkonsum- und Rauchstopp
- Bewußter Abbau von Stressfaktoren im Beruf und Privatleben
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Wadenwickel bei Fieber
Höheres Fieber kann mit kalten Wadenwickeln abgesenkt werden. Dafür taucht man ein Küchentuch in kaltes Wasser, wringt es aus und wickelt es um die Waden. Darum kommt noch ein Wolltuch oder ein dickes Frottéehandtuch. Das Ganze wird jeweils zirka alle 10 Minuten wiederholt, bis das Fieber gesunken ist. Mäßig erhöhte Temperatur braucht nicht gesenkt zu werden. Im Gegenteil: Sie fördert den Heilungsprozess, weil sie dem Organismus hilft, mit der Infektion besser fertig zu werden.
Zusätze für Erkältungsbäder
Spezielle Badezusätze mit ätherischen Ölen zum Beispiel von Fichtennadeln oder Eukalyptus in einem warmen, nicht zu heißen Vollbad könne bei Erkältung eine Wohltat sein. Sie erleichtern die Atmung und regen die Durchblutung an. Die beste Wirkung wird erzielt, wenn die Zusätze erst zugegeben werden, kurz bevor man in die Wanne steigt.
Achtung: Sauna und warme Vollbäder sind nicht ratsam bei: Grippe und Fieber, besonders bei älteren, kreislaufschwachen Menschen, bei Venenleiden und Hautentzündungen. Sauna oder Vollbäder nie mit vollem Magen nehmen!
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