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Einfache grippale Infekte sind zwar nicht bedrohlich, trotzdem sollte man sich während der Krankheitsphase, die ja zugleich die Heilungsphase darstellt, Ruhe gönnen, um dem Körper zu helfen, mit dem Infekt fertig zu werden.
Bei erhöhter Temperatur (bis 38° C) oder mäßigem Fieber (bis 38,5 ° C), Abgeschlagenheit und Kopfschmerzen gibt es daher nur eins: Ein bis zwei Tage ins Bett und den Infekt auskurieren!

Wann zum Arzt?
Für den unkomplizierten grippalen Infekt gilt: Drei Tage kommt er, drei Tage dauert er, drei Tage geht er. Abkürzen lässt sich der Verlauf meist nicht wesentlich, doch kann man sich mit pflanzlichen Arzneistoffen und Hausmitteln gut über die Krankheitsphase hinweghelfen. Wenn sich der Zustand aber verschlimmert und das Fieber weiter ansteigt, sollte man unbedingt seinen Arzt aufsuchen. Hier wichtige Hinweise:
  • Nicht gebesserter oder verstärkter Husten nach einer Woche kann für eine akute Bronchitis sprechen, die einer weiterführenden ärztlichen Behandlung bedarf.
  • Grünlich-gelblich gefärbter Auswurf deutet auf eine bakterielle superinfizierte Bronchitis hin, die vom Arzt abgeklärt und speziell behandelt werden muss. Das gleiche gilt für blutigen Auswurf.
  • Eitrige Stippchen auf hochroten Mandeln deuten auf eine bakterielle Halsentzündung hin, die vom Arzt behandelt werden muss.
  • Schwere Symptome wie starker Fieberanstieg über 38,5 ° C, Schüttelfrost, ausgeprägtes Karnkheitsgefühl, verstärkte Atembeschwerden oder Luftnot können bei beginnender Lungenentzündung vorkommen oder auch bei einer echten Grippe (Influenza), die immer in ärztliche Behandlung gehört.
  • Chronisch kranke und ältere Menschen, die z.B. an einer Herzkrankheit, einer Lungenkrankheit oder einer Stoffwechselstörung (zum Beispiel Zuckerkrankheit) leiden, sollten sicherheitshalber auch bei Erkältungshusten den Arzt konsultieren. Denn starker Husten und die Infektion können diese Patienten stärker belasten als organisch gesunde.
  • Bei Säuglingen und Kleinkindern mit Husten sollte die Hustenursache immer vom Arzt abgeklärt werden.