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Erkältungskrankheiten mit Husten und Schnupfen, sogenannte grippale Infekte, gehören zu den häufigsten Erkrankungen überhaupt.
Ursache ist eine banale Infektion der Atemwege mit Krankheitserregern, meist Viren. Mehr als 300 verschiedener Viren sind bekannt, die Husten und Schnupfen auslösen können. Man steckt sich leicht an: durch Anniesen, Anhusten, aber auch über gemeinsam benutzte Gegenstände oder Händeschütteln.
Höhere Infektneigung im Herbst und Winter
Jeden kann es treffen. Vor allem aber in der nass-kalten Jahreszeit sind grippale Infekte an der Tagesordnung. Das hat nicht direkt etwas mit der kühlen Witterung zu tun, sondern damit, dass im Herbst und Winter viele Menschen eine herabgesetzte Abwehrlage haben und deshalb infektanfälliger sind. Verstärkt gefährdet sind Leute, die sich viel in überheizten Räumen aufhalten und nur wenig im Freien. Auch mangelnder Verzehr von frischem Obst und Gemüse wirkt sich negativ auf die Immunlage aus. Unabhängig davon erhöhen auch Faktoren wie übermäßiger Stress oder Übermüdung die Infektanfälligkeit.
Typische Erkältungsbeschwerden
Wen die Erkältungsviren erwischt haben, bei dem treten in der Regel drei typische Beschwerden auf: Husten, Schnupfen, Heiserkeit. Hinzu kommt meist die Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens. Man fühlt sich müde und abgeschlagen, oft besteht Kopfweh. Auch leichtes bis mäßiges Fieber (maximal 38,5° C) und Gliederschmerzen können den grippalen Infekt begleiten.